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Gewalttat in Hamburg

Merkel kondoliert Angehörigen

"Ich trauere um das Opfer der grausamen Attacke", so die Reaktion der Kanzlerin auf die Gewalttat in der Hansestadt. Merkel und Bundesminister de Maizière dankten der Polizei sowie den Passanten, die sich dem Täter entgegengestellt hatten. Der Generalbundesanwalt hat nun die Ermittlungen gegen den Attentäter übernommen.

Ein Polizist steht vor dem Tatort der Messerattacke in Hamburg-Barmbek. Die Kanzlerin und der Bundesinnenminister dankten Polizei und Passanten für ihre schnelle Reaktion. Foto: REUTERS/Morris Mac Matzen

Den Angehörigen des Opfers gelte "mein tiefes Mitgefühl", so Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Den Verletzten wünsche ich vollständige Genesung der körperlichen und seelischen Wunden".

Merkel betonte, dass sie in ständigem Kontakt mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz stehe. "Die Gewalttat muss und wird aufgeklärt werden." Am Montag übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen zu dem tödlichen Messerattentat.

Dank an Polizei und mutige Passanten

Die Kanzlerin dankte der Polizei für ihren Einsatz sowie "all jenen, die sich mit Zivilcourage und Mut dem Täter entgegengestellt haben". Auch der Bundesinnenminister dankte der Polizei und den Passanten, die schnell reagiert hatten. Zudem erklärte de Maizière: "Erneut trifft eine schreckliche Attacke unsere Gesellschaft. Meine Trauer gilt dem Toten, mein Mitgefühl seinen Angehörigen und den verletzten Opfern."

Der Bundesinnenminister sicherte den Hamburger Behörden bei der Aufklärung seine volle Unterstützung zu. "Es ist wichtig, die Hintergründe der Tat so schnell wie möglich zu analysieren, um aufzuklären, wie es zu der Tat kommen konnte", betonte de Maizière.

In einem Supermarkt im Hamburger Stadtteil Barmbek hatte ein Mann am Freitag unvermittelt auf Menschen eingestochen. Ein 50-Jähriger starb, sieben weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

Dienstag, 01. August 2017