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Merkel: "Die Würde des Menschen ist unantastbar"

Sa, 12.02.2011
Proteste auf dem Tahrir-Platz in Kairo
Foto: picture alliance / abaca
Die Grundfreiheiten müssen gegeben sein
Auch die Menschen in Ägypten und Tunesien beriefen sich auf die allgemeingültigen Menschenrechte, betont Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. So wie die Menschen dies in den ehemaligen Ostblock-Diktaturen getan hätten. Mit der Politikstudentin Christin Schulz führt Angela Merkel ein Gespräch über die Entwicklung der Demokratiebewegung in Europa und in anderen Teilen der Welt.

Vor 20 Jahren haben Ungarn, Tschechien, Polen und Slowakien in Visegrád ein Abkommen geschlossen, um ihre gemeinsamen Interessen abzustimmen. Der in der kommenden Woche stattfindende Jubiläumsgipfel der so genannten Visegrád-Staaten ist Anlass für das Gespräch über Grundfreiheiten. Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit und die Meinungsfreiheit seien unteilbare Menschenrechte, so die Kanzlerin: Da gebe es keine unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen.

Es sei noch unglaublich viel zu tun, betont die Bundeskanzlerin. Die Entwicklungen in Nahost zeigten aber auch: "Die Menschen lassen sich den Mund nicht mehr verbieten", so Merkel. Es sei eine sehr schöne Erfahrung, dass die Menschen in Europa und in anderen Teilen der Welt "aufstehen" würden.