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Merkel und Mubarak für Nahost-Friedensprozess

Do, 04.03.2010
Der Präsident Ägyptens und die deutsche Bundeskanzlerin
Foto: REGIERUNGonline/Kugler
Husni Mubarak und Angela Merkel vor der Presse
Die Bundesregierung werde die geplanten indirekten Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern unterstützen. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsident Husni Mubarak. Deutschland habe ein "elementares Interesse" daran, dass der Friedensprozess wieder in Gang komme.

Aus den indirekten Gesprächen könnten bald wieder direkte Friedensverhandlungen werden. Das sei jede Anstrengung wert, sagte Merkel.

"Indirekte Gespräche" (proximity talks) bedeutet, dass beide Seiten über einen Vermittler reden. Diese Gespräche sollen schnell beginnen. Im Sommer kann dann entschieden werden, ob daraus direkte Gespräche werden.

Mubarak bedankte sich bei der Kanzlerin für ihren Einsatz im Friedensprozess und lud sie zu einem Besuch in Ägypten ein.